Zeitreise

Hier können sie sich auf eine Reise zurück in die Zeit vor einhundert Jahren begeben. Ich habe die Aufnahmeorte historischer Kriegsfotos aufgesucht um sie den alten Fotografien gegenüber zu stellen. Vieles ist heute noch gleich geblieben. Es lässt sich allerdings erkennen, dass besonders die Vegetation wieder deutlich zugenommen hat. Die Natur ist nun letztendlich der Gewinner auf den ehemaligen Schlachtfeldern geblieben. 

 

Ein deutscher Soldat steht am 24.10.1917 oberhalb der Straße St. Luzia - Modrejce und Blickt auf die vormarschierenden Truppen in den Tolminer Brückenkopf, wo so eben der Durchbruch durch die Italienischen Linien gelungen war. Heute ist dies die Straße 603, das Wohnhaus auf der alten Fotografie, befindet sich heute in der Mitte der drei Häuser. 

 

Diese Fotografie aus dem Nachlass eines Soldaten der Edelweiss Division blickt am Morgen des 25.10.1917 vom Fuße des  Privi Hum in das Flitscher Becken. Links unten im Bild die Trümmer der Ortschaft Saga. Ebenfalls gut zu erkennen das Hochwasser des Isonzo nach wochenlangem Regen. Heute fließt der Isonzo in einem deutlich kleineren Flußbett an dieser Stelle und ist daher aufgrund seiner Fließgeschwindigkeit dort auch nicht mit Kayaks befahrbar.

 

Kurz hinter der ersten Linie vor Bovec warten italienische Gefangene auf ihren Abtransport nach dem erfolgreichen Durchbruch am 24.10.1917. Im Hintergrund ist der Svinjak zu sehen. Diese Fotografie stammt aus dem Nachlass eines deutschen Pioniers der Minenwerfer-Kompanie 426.

 

Deutsche und Österreichische Truppen marschieren mit Nachschub in den Brückenkopf von Tolmein, um den Anschluss zur vorrückenden Truppe zu halten. Most na Soči ist heute ein malerisches Dorf in dem es auch ein sehr zu empfehlendes privates Museum zur Zeit 1915-1917 gibt.

Der zukünftige Kaiser Karl bei einem Truppenbesuch im Tolminer Brückenkopf im Juli 1915. Die Brücke blieb vom Krieg unbeschädigt und ist heute noch in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Mehr zur Brücke gibt es hier.