Ortsnamen

Damals und Heute

Männer des 3. Baons Landwehr Infanterie Regiment Nr. 27 aus Laibach beim Abstieg vom großen Triglav im August 1915. Es dürfte eine der letzten Übungen im Gebirge gewesen sein, bevor für die Männer aus der Übung trauriger Ernst wurde. Am 23. Mai 1915 hatte Italien Österreich-Ungarn den Krieg erklärt. Ihre wunderschöne Heimat, die Julischen Alpen waren zum Schauplatz eines erbitterten Krieges im Hochgebirge geworden welcher mehr als 3 Jahre andauern sollte. Im Verlauf des Krieges wurde das Regiment in Gebirgsschützen Regiment Nr. 2 umbenannt. Hunderte Soldaten dieses Regiments verloren ihr Leben bei der Verteidigung ihrer Heimat in einem sinnlosen Krieg. 

 

Den Toten beider Seiten zum Gedenken den - Den Lebenden zur Mahnung!

 

Links zu Stammrollen von WGB Fotos:

 

Karl Reiher: http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-1092865-69

Engelbert Peter: http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-1092863-189 gefallen am Mt. Tomba

 

Engelbert Peter
GEFR. 1./W. G. BATL.                                                                                       30. DEZEMBER 1917
Geb. 20. 5. 97 in Wellendingen, Sem. Rottweil, seit 1912, rückte am 20. Juli 1916 nach Isny ein und kam am 27. August 1917 ins Feld. Er machte die Offensive in Oberitalien mit und fiel am 30. Dezember am Monte Tomba durch A. G. Peter, ein kräftiger junger Mann voll natürlicher Frische und Offenheit, ruht in einem Feldgrab 2 km südlich Alano.“

 

aus: „Ehrenbuch der im Weltkrieg gefallenen kath. Lehrer Württembergs“, Biberach an der Riß 1927

Dem AOK 14 unterstelle Truppen:

 

Krankentransportabteilung 14 in Veldes 17.09.1917

- Krankensammelstellen in Sasniß-Feichting, Veldes, Aßling

- Krankensammelstellen in Huda-Juzna, Podbrdo, Reka

- Krankensammelstellen in Veldes, Aßling

 

Etappensanitätsdepot 14 in Klagenfurt 17.09.1917

- ab 26.09.1917 Vordepots in Bischofslak, Veldes und Feichting

- 17.10.1917 eine Abteilung des Depots wird nach Tarvis beordert

Chemische Untersuchungsstelle

 

Armee-Sanitätskomanien 241, 524, 628, 616, 523, 615

Armee Feldlazarette 34, bay. 42,

sächs. Armee Feldlazarett 408 

Armee Feldlazarett 286 in Kirchheim am 07.10.1917  

Armee Reserve-Feldlazaret 16 in Hotaule-Trata am 05.10.1917

 

Armee Feldlazarett 319 eingesetzt auf Schloss Rupa (Seuchenabteilung) am 23.09.1917

Armee Feldlazarett 408 eingesetzt an der Passstraße bei Eisern am 14.10.1917

 

Kriegslazarettabteilungen

Kriegslazarettabteilung 60 13.10.1917 Ankunft in Veldes und Einrichtung eines Kriegslazaretts; Außerden Einrichtung von Lazarett im Kloser Bigaun am 15.10.1917 und Leichtkrankenabteilung in Radmannsdorf am 22.10.1917 

 

bayerische Kriegslazarettabteilung 63 am 18.10.1917 in Bischofslack Ankunft und Einrichtung eines Kriegslazaretts

 

Kriegslazarettabteilung 131 

am 26.10.1917 Ankunft eines Vorauskommandos in Veldes, Weiterleitung nach Podbrdo zur Ablösung des Feldlazarettes 201

am 29.10.1917 trifft der Rest der Abteilung ein und wird nach Tarvis weitergeleitet wo sie am 03.11.1917 eintraf.

 

Sanitätskraftwagenabteilung 23

 

 

Alpenkorps in Veldes am 09.10.1917

Sanitätskompanie 201

Feldlazarett 201  eingerichtet an der Passtraße bei Podbrdo-Trinik am 15.10.1917

Sanitätskompanie 239

 

Jägerdivision

Sanitätskompanie 241

Sanitätskompanie 524

bayerisches Armeefeldlazarett Nr. 10

bayerisches Armeefeldlazarett Nr. 55 am 25.10.1917 in Tarvis eingesetzt.

 

117. Infanterie Division

Feldlazarett 378 am 06.10.2017 übernimmt sie das Reservespittal Troppau in Bischofslack bis zum Eintreffen der Kriegslazarettabteilungen.

5. Infanterie Division

Feldlazarett 26 am 06.10.2017 übernimmt sie das Reservespittal Troppau in Bischofslack bis zum Eintreffen der Kriegslazarettabteilungen.

  

12. Infanterie Division

Sanitätskompanie 15

Armeesanitätskompanie 614

 

200. Infanterie Division

Feldlazarett 44 am 06.10.2017 übernimmt sie das Reservespittal Troppau in Bischofslack bis zum Eintreffen der Kriegslazarettabteilungen.

 

 

Gefangenensammelstelle in Grahovo durch ein Landsturmbataillon betrieben. 

 

 

Ende Seite 6 Vormarsch zur Stellung 

 

 

Die Julischen Alpen haben eine bewegte Geschichte, so war das Gebiet vor dem Krieg Teil der Österreich-Ungarischen Monarchie, während und nach dem Krieg Teil Italiens. Nach dem zweiten Weltkieges bis 1991 war es Teil von Jugoslawien. Mit dem Zusammenbruch von Jugoslawien wurde Slowenien endlich unabhängig und besteht seit dem in seiner heutigen Form. Damit einhergehend wechselte die Amtssprache drei Mal von Deutsch auf Italienisch auf Slowenisch. Die Ortsnamen wurden an die jeweilige Sprache angepasst, was in alten Aufzeichnungen verwirren kann. Daher möchte ich hier die gängigsten Ortsnamen in allen drei Sprachen auflisten um die Orientierung zu erleichtern.

 

Slowenisch

Deutsch

Italienisch